Prof. Dr. Jörg Meuthen, AfD über Kriminalität in Deutschland


Auf Facebook gefunden: Liebe Leser, den meisten von Ihnen dürften in den vergangenen Wochen zwei Dinge nicht verborgen geblieben sein. Zum einen beleuchte ich auf meiner Seite regelmäßig das drängende Thema Ausländerkriminalität; zum anderen kochen die Diskussionen darüber unter den Leserkommentatoren zum Teil in doch recht grenzwertiger, zuweilen auch grenzüberschreitender Weise hoch.

Lassen Sie mich zunächst meine Beweggründe darlegen, warum ich diesem Thema einen gewissen Raum gebe. Im Kern ist dies ganz einfach: Die Bürger erwarten von ihrem Staat, von Deutschland, die Gewährleistung innerer (und selbstverständlich auch äußerer) Sicherheit. Eine Erwartung, die zunehmend weniger erfüllt wird.

Die Gewährleistung absoluter innerer Sicherheit ist leider, das muss man realistischerweise konzedieren, in einer freiheitlichen Gesellschaft unmöglich – was im Übrigen auch daran ersichtlich wird, dass es selbst in üblen Diktaturen immer wieder schlimme Verbrechen einzelner Täter gibt.

Letzteres macht deutlich, dass jeder Gesellschaft (leider) ein gewisses Kriminalitäts-Potenzial innezuwohnen scheint, auch der deutschen. Dieses so gut es geht einzudämmen und die rechtschaffenen Bürger vor weiteren Verbrechen zu schützen, das ist der völlig berechtigte Anspruch eben dieser rechtschaffenen Bürger.

Es gilt also, das Sicherheitsniveau der Bevölkerung unter Wahrung unserer Freiheitlichkeit so hoch wie möglich zu halten – und es nicht unnötig durch äußere Einflüsse zu gefährden.

Solche äußeren Einflüsse können insbesondere darin bestehen, dass der Staat Menschen ins Land lässt, die sich nicht an eine ganz einfache Grundregel halten: Wer in ein fremdes Land kommt, der hat sich den Regeln dieses Landes anzupassen.

Jedes Land dieser Welt – offensichtlich nur mit Ausnahme Deutschlands und erstaunlicherweise auch Schwedens – erwartet von seinen Zuwanderern eine absolut strikte Befolgung der Gesetze. Und dies zu Recht – wer von den Segnungen eines Gastlandes profitiert, hat dankbar zu sein und diese Dankbarkeit auch durch besonders vorbildliches Verhalten zum Ausdruck zu bringen.

Folgt man diesem – meines Erachtens hochberechtigten – Anspruch, dann müsste die Kriminalität von Ausländern deutlich unterdurchschnittlich sein.

Leider ist in Deutschland das Gegenteil der Fall: Egal ob man sich dieser Thematik durch Betrachtung der polizeilichen Kriminalstatistik, durch Analyse der Gefängnisbelegung mit verurteilten Straftätern oder schlicht durch Gespräche mit Polizeibeamten, die täglich ihren Kopf hinhalten müssen, nähert – das Ergebnis ist stets das Gleiche: Die Ausländerkriminalität ist viel höher als die Inländerkriminalität, insbesondere wenn man Gewalt- und Sexualdelikte betrachtet.

So lässt sich aus der aktuellen Kriminalstatistik zum Beispiel für Baden-Württemberg herauslesen, dass bei einem Ausländeranteil von ca. 12% der Anteil ausländischer Tatverdächtiger ca. 43% beträgt; rein ausländerspezifische Straftaten (z. B. Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht) sind hier schon herausgerechnet. Grob gesagt sind damit also Ausländer in Baden-Württemberg, pro Kopf der Bevölkerung gerechnet, ungefähr 3,5mal krimineller als Einheimische.

Noch sehr viel katastrophaler sieht das Verhältnis in ganz Deutschland bei Straftaten gegen das Leben aus, wenn man Asylbewerber und Deutsche vergleicht: Wie ich hier auf meiner Seite vor kurzem dargelegt habe, beträgt der Faktor bei diesen besonders schlimmen Verbrechen ca. 11,4. Bei Gruppenvergewaltigungen lässt sich sogar eine fast 43-fach (!) erhöhte Beteiligung von Asylbewerbern gegenüber Deutschen, immer pro Kopf der Bevölkerung gerechnet, belegen.

Diese Zahlen, liebe Leser, sind weitab jeder statistischen Schwankungsbreite. Diese Zahlen sind eine Katastrophe, wie es auch die im Einzelfall zu beobachtende, unfassbare Brutalität ist, die die Täter an den Tag legen.

Genau dies halte ich im Sinne der deutschen Bevölkerung für vollkommen inakzeptabel. Um dies zu ändern, trage ich nun das mir Mögliche dazu bei, die jahrzehntelang in Deutschland von den Verfechtern der „political correctness“ errichtete Schweigemauer zu durchbrechen.

Ich tue dies, um zunächst einmal überhaupt eine vernünftige Diskussion über das Thema zu ermöglichen, denn letztlich ist es in der Politik ähnlich wie in der Medizin: Vor jeder Therapie muss zunächst eine fundierte Diagnose erfolgen.

Genau eine solche Diagnose zum Thema Ausländerkriminalität fehlt in Deutschland seit Jahren; die Politik nimmt lieber Tag für Tag unschuldige weitere Opfer in der Bevölkerung in Kauf, um nur ja nicht dieses vermeintlich „heiße Eisen“ anzufassen.

Nun gibt es einige unter den Leserkommentatoren, die hierauf in ungewöhnlich heftiger Form ablehnend reagieren. Ein häufig genannter Vorwurf lautet, diese Taten würden von mir in kalter Berechnung „ausgeschlachtet“, um Stimmung für unsere Bürgerpartei zu machen.

Nichts könnte falscher sein als dieser Vorwurf. Zunächst einmal lässt mich persönlich keines der in den letzten Wochen bekanntgewordenen Verbrechen kalt, ganz im Gegenteil. Mein Mitgefühl ist bei den Opfern, denen ich leider nicht mehr helfen kann, das erlittene Verbrechen zu vermeiden. Was aber erreicht werden kann, ist die Verhinderung künftiger Taten durch ein entsprechendes Handeln der Politik!

Und genau deshalb müssen solche Dinge thematisiert werden. Interessanterweise wird das „Thematisieren“ bestimmter Probleme von linkslastigen Kreisen gerne als „Ausschlachten“ stigmatisiert – jedenfalls dann, wenn es sich nicht um Probleme handelt, die man selbst thematisiert sehen möchte.

Ich frage Sie: Haben beispielsweise die Grünen seinerzeit den Reaktorunfall von Fukushima thematisiert, um ihrem Anliegen des Atomausstiegs Gehör zu verschaffen – oder haben sie ihn „ausgeschlachtet“? Und was machen die Grünen heute in puncto Diesel – thematisieren oder „ausschlachten“?

Entscheiden Sie selbst, liebe Leser. Mein Team und ich werden Ihren Meinungsaustausch hierzu wie immer aufmerksam verfolgen.

Lassen Sie mich bei dieser Gelegenheit noch ein Wort zum Diskussionsniveau sagen: Es ist selbstverständlich Ihnen selbst überlassen, wie Sie miteinander umgehen wollen, und auch, mit welchen Ausdrücken Sie mich persönlich zu kategorisieren suchen. Im Sinne einer an der Sache orientierten Diskussion empfehle ich dennoch wärmstens, guten Argumenten den Vorzug vor unguten persönlichen Beleidigungen zu geben.

Zeit für offene Diskussionen ohne Scheuklappen und mit Augenmaß. Zeit für die #AfD.

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