AfD zum Euro und Sparer


Von:Prof. Dr. Jörg Meuthen AfD
Eine der größten Fehlleistungen der deutschen Politik in den vergangenen Jahrzehnten bestand in der vollkommen unausgegorenen Einführung des Euro – mit all den gebrochenen Wahlversprechen, insbesondere der garantierten Nichthaftung Deutschlands für die Schulden anderer Länder.
Das Glück der Verantwortlichen besteht darin, dass die Fehlerhaftigkeit dieser Politik für den Normalbürger nicht unmittelbar sichtbar ist – anders als bei der nach wie vor nicht gestoppten illegalen Masseneinwanderung kulturfremder junger Männer: Deren Ergebnisse kann jeder in unseren Innenstädten, zunehmend aber auch in bislang friedlichen Dörfern „live und in Farbe“ betrachten.
Bei Zinsverlusten aufgrund einer desaströsen Nullzins-Politik der EZB wird es schon bedeutend schwieriger mit einer solchen Betrachtung; gleichwohl sind sie da, und zwar in atemberaubender Höhe für die deutschen Sparer.
Nach Berechnungen der DZ Bank im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung betragen die von den deutschen Sparern hinzunehmenden Zinsverluste im Zeitraum 2010 bis 2017 nämlich satte 436 Milliarden Euro.
Was für eine Summe. Zum Vergleich: Der gesamte Bundeshaushalt beträgt im Jahr 2017 ca. 330 Milliarden Euro. Oder noch konkreter: Im Durchschnitt bedeutet das im fraglichen Zeitraum einen Zinsverlust in Höhe von 5.317 Euro für jeden einzelnen Bürger.
Korrekterweise muss man die Zinsersparnisse aufgrund der verbilligten Kredite gegenrechnen, die mit 188 Milliarden Euro taxiert werden. Damit bleibt am Ende aber immer noch eine erhebliche Pro-Kopf-Belastung in Höhe von 3.024 Euro.
In Zusammenhang mit dieser vermeintlichen Entlastung sei noch die Bemerkung gestattet, dass diese realiter wesentlich geringer ausfällt – aus einem einfachen Grund: Durch die zu niedrigen Zinsen hat sich eine Immobilienpreisblase gebildet, in deren Folge die Haus- und Wohnungskäufer sich wesentlich höher verschulden müssen als früher – wirkliche Entlastung sieht wohl anders aus.
Wenn Sie also, liebe Leser, im fraglichen Zeitraum keinen Kredit aufgenommen haben und ansonsten ein ziemlich durchschnittlicher Sparer sind, dann hat Sie diese verfehlte EZB-Politik im fraglichen Zeitraum um rund 5.000 Euro ärmer gemacht; bei einer vierköpfigen Familie sprechen wir also von ca. 20.000 Euro.
Eine stattliche Summe. Aber was tun die Kartellparteien nicht alles, um eigene Fehler nicht eingestehen zu müssen und stattdessen die sogenannte „Euro-Rettung“ als alternativlos zu propagieren.
Dabei sind die genannten Zinsverluste nur die Spitze des Eisbergs dieser Rettungs-Orgie; hinzu kommen aus deutscher Sicht nämlich die unüberschaubaren Haftungsrisiken, welche vom Bundestag (bzw. seinen vollkommen unkundigen Abgeordneten) seinerzeit im Eiltempo durch gewinkt wurden, sowie die sogenannten Target II-Salden in aktueller Höhe von knapp 850 Milliarden (!) Euro. Ein Wahnsinn.
Zeit, diesem Wahnsinn ein kontrolliertes Ende zu bereiten. Zeit für die #AfD.
http://www.faz.net/…/f-a-s-exklusiv-ezb-politik-kostet-deut…
http://www.zeit.de/…/europaeische-zentralbank-ezb-nullzinsp…

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