Prof. Dr. Jörg Meuthen, AfD .Die Franzosen haben sich damit in europapolitischer Hinsicht im Wesentlichen für ein „Weiter so!“ entschieden.


Im Schatten der hiesigen innenpolitischen Ereignisse der letzten Wochen kam in Frankreich nun erwartungsgemäß Emmanuel Macron an die Macht. Die Franzosen haben sich damit in europapolitischer Hinsicht im Wesentlichen für ein „Weiter so!“ entschieden.
„Weiter so!“, das klingt gerade für uns Deutsche als direkte Nachbarn und Freunde Frankreichs zunächst einmal vertrauenerweckend. Dazu trägt natürlich auch bei, dass Marine Le Pen von den deutschen Medien stets diabolisiert wurde – nicht zuletzt auch deshalb, weil sie die EU und insbesondere den Euro nicht als Element der Lösung von Frankreichs Problemen erkannt hat, sondern als Kern des Problems.
Dieser Kern des Problems wird uns nun erhalten bleiben. Wir werden weiter unter einer bürokratiesüchtigen, weltfremden und extrem lobbygetriebenen EU zu leiden haben, und auch die Lösung der völlig fehlkonstruierten Euro-Einheitswährung wurde auf die lange Bank geschoben.
Das wird uns Deutsche viele weitere Milliarden kosten – und Frau Merkel oder Herr Schulz werden bereitwillig zahlen, eben genau so, wie sie es immer getan haben – immer in der Hoffnung, das unvermeidliche Desaster auf einen Zeitpunkt nach dem Ende der eigenen Amtszeit verlagern zu können.
Und dass wir zahlen sollen, hat Macron in den vergangenen Wochen schon mehr als deutlich gemacht: Neben seiner Kritik an der starken deutschen Exportwirtschaft, die offenbar von eigenen Schwächen ablenken sollte, war eine seiner wichtigsten Forderungen die Einführung sogenannter Eurobonds, wonach „alle“ gemeinsam für die Schulden in der Eurozone haften sollen.
„Alle“ heißt aber natürlich zuvorderst „alle starken“, und deshalb ist Deutschland aufgrund seiner Wirtschaftskraft das Ziel der französischen Begierde. Dies war bereits bei der Einführung des ersten gemeinsamen Haftungs-Konstrukts namens ESM so – und das wird bei den von Macron angestrebten Eurobonds nicht anders sein, nur wird der Umfang noch größer sein.
Übrigens hat sich auch Martin Schulz während seiner Amtszeit als EU-Parlamentspräsident vehement für dieses nächste Transfervehikel deutschen Wohlstands in die europäischen Rotweinstaaten ausgesprochen; er wird sich also sehr freuen, dass nun sein Bruder im Geiste das höchste französische Staatsamt erobert hat.
Was sowohl die Kanzlerdarstellerin als auch „Ruft-doch-mal-Martin“ verschweigen: Der durchschnitliche Franzose ist wesentlich wohlhabender als sein deutscher Nachbar. Auf Basis der letzten verfügbaren Werte von 2013 beträgt nämlich das Pro-Kopf-Vermögen in Frankreich 51.500 Euro, in Deutschland nur 30.400 Euro (jeweils der aussagekräftige Median-Wert).
Stellt man also alle Deutschen in einer Reihe auf, hat der exakt in der Mitte dieser langen Reihe Stehende ein Vermögen von 30.400 Euro – macht man das gleiche in Frankreich, reibt man sich als Deutscher über das deutlich höhere Wohlstandsniveau sehr verwundert die Augen: Der mittlere Franzose hat nämlich ein um fast 70 % höheres Vermögen als der „mittlere Deutsche“!
Frau Merkel und Herr Schulz, sagen Sie in Anbetracht dieser Werte doch den deutschen Bürgern einen einzigen Grund, warum wir auf die Forderungen dieses europäischen Wohlstandsumverteilers namens Macron eingehen sollten?
Ich jedenfalls kenne keinen.
Zeit, deutsche Interessen wirksam zu vertreten – und nicht auf dem europäischen Altar zu verschleudern. Zeit für die #AfD.

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  1. #1 von EulenspiegelsParadise am 10. Mai 2017 - 07:16

    Entschieden ist gut, besser wäre entschieden worden. Ebenso kann man bekanntlich gestorben werden, eben früher als man es möchte. Die ersten Informationen sickern bereits durch, daß
    Wahlzettel, massenweise, für Marine unbrauchbar gezettelt wurden und somit diese Stimmen
    nicht gehört werden. Not Made In Germany? Doch relativ langjährige Erfahrungen haben wir
    wohl in diesem Bereich ebenso, nein, kann nicht sein‘! Das eine FDP so spontan in SWH über den eigenen Schatten , im wahrsten Sinne des Wortes springt, sollte doch nachdenklich stimmen. Von dieser grünen Masse ganz zu schweigen. Aber diese Deutschland verrecke Simulanten, was Merkel nun wohl gerade gefallen muß, mit ihren Medien Komplizinnen. Denn die Zerstörung dieser BRD GmbH ist der Auftrag und die ‚Auftraggeber sind mitten unter uns.Die Namen sind sehr wohl bekannt. Doch all diese Dinge ändern an bitteren, verfälschten Realitäten absolut nichts. Frau Evelin Hecht Galinski würde dazu sagen: Merkel darf alles ?? Man hat doch die Befürchtung, daß selbst internationale Kontrollen nicht greifen werden, sagen wir mal im Herbst, denn wem kann man überhaupt in diesem Labyrinth aus Lügen noch vertrauen!? Der Punkt Schlafschafe, Gutmenschentum dürfte allerdings bei all diesen sonderlichen Ereignissen, Resultaten, eine tragende Rolle spielen. Wie ist das denn in NL gelaufen? Was wundert einen denn überhaupt noch. Es gibt nur einen Weg aus dem Lügenterror und der ist uns Allen bekannt.

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