Im Anschlags-Alltag – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM


Im Anschlags-AlltagEin Mann ruft „Ich bin da, um für Allah zu sterben“ und dass es Tote geben werde, danach greift er eine Soldatin am Pariser Flughafen Orly an, um ihr die Waffe zu entreißen. Weil er von einem ihrer Kameraden umgehend niedergeschossen wird, gibt es keine weiteren Opfer. Geplant waren sie offenbar, denn – laut Staatsanwaltschaft – hatte der Mann einen Benzinkanister und einen Koran bei sich. Sein Ausruf lässt vermuten, dass er mitnichten vorhatte, mit dem Benzin den Koran zu verbrennen, sondern ihn als Begleitung in den selbstgewählten Märtyrertod brauchte. Den Tod hat er nun bekommen. Der Soldat, der ihn erschoss, hat etliche Menschenleben gerettet. Ob er dafür die angemessene Anerkennung erfährt?Interessant ist, dass die Berichterstattung über diesen Terroranschlag hierzulande sehr unaufgeregt und zurückhaltend war. Nein, jetzt soll keinesfalls der Vorwurf erhoben werden, man wolle etwas bewusst niedrig hängen. Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass sich die Öffentlichkeit an die Versuche, im Namen Allahs und seines Propheten Menschen in Europa zu ermorden, gewöhnt hat. Der radikalislamische Terror bekommt mehr und mehr etwas Alltägliches. Auch der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ist gerade ein Vierteljahr her und aus dem öffentlichen Bewusstsein schon so gut wie verschwunden. Wenn, wie jüngst, Terrorwarnungen dazu führen, dass Einkaufszentren geschlossen und geräumt werden müssen, regt das kaum mehr auf, als eine Unwetterwarnung im Wetterbericht

Quelle: Im Anschlags-Alltag – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM

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