Auswandern: „Wenn der Staat nicht mehr liefert“ – Tichys Einblick


Anmerkung:Ich kann nur jedem jungen deutschen empfehlen, wandert aus. Deutschland und Europa sind in wenigen Jahren Schwellenländer.“

Ein Gespenst geht um im deutschen Staat. In allgemeiner Verunsicherung, Frustration und Orientierungslosigkeit wird der Ausweg diskutiert: Auswanderung.

Im vergangenen Jahr sind 998.000 Menschen aus Deutschland ausgewandert. Ihr Wegzug hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Wohnraumbeschaffung für 2,137 Mio. Zuwanderer überhaupt bewältigt werden konnte. Schon 2011 lebten und arbeiteten laut OECD 3,4 Mio. Deutsche im Ausland. Bereits damals galt die Bundesrepublik als eines der größten Auswanderungsländer. Bei diesem arbeitsmarktpolitischen Aderlass handelt es sich vorrangig um qualifizierte Emigranten. Von den für 2011 gemeldeten 3,4 Mio. Personen hatten 1,4 Mio. Abitur und Berufsausbildung, weitere 1,2 Mio. ein abgeschlossenes Studium. Seitdem dürfte die Zahl der ausgewanderten Leistungsträger und Führungskräfte drastisch gestiegen sein. Für 2016 ist mit einem neuen Abwanderungsrekord zu rechnen.

Zweifelhaft ist, ob die Politik die Bedeutung dieser Entwicklung für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsmarkt, Steueraufkommen und Demografie sowie die daraus resultierende fatale Eigendynamik erkannt hat.

Quelle: Auswandern: „Wenn der Staat nicht mehr liefert“ – Tichys Einblick

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