400 Festnahmen in bulgarischem Flüchtlingslager: Verdacht auf organisierten Aufruhr – Warnung vor „schlafenden IS-Zellen“


Verdacht auf Koordination aus dem Ausland. Die Regierung in Sofia sieht die Ausschreitungen in internationalem Kontext: „Wir stellen gleichzeitige Handlungen in (andere Staaten in) Europa und  hier fest“, sagte der amtierende Ministerpräsident Boiko Borissow vor Ort. Er schloss nicht aus, dass der Aufruhr von außen organisiert sei. Die Migranten hätten Fotos in den sozialen Netzen verbreitet: „Jeder von ihnen hält ein Mobiltelefon.“ Auch die Chefin der staatlichen Flüchtlingsagentur, Petja Parwanowa, sprach von Koordination aus dem Ausland.An den Ausschreitungen in dem Zentrum bei Harmanli waren nach amtlichen Angaben vor allem Afghanen beteiligt. Fünf festgenommene Flüchtlinge sollen umgehend ausgewiesen werden, da sie gefährlich für die nationale Sicherheit seien. Ein Flugzeug nach Afghanistan sei bestellt worden, sagte Borissow. Alle, die die öffentliche Ordnung dort verletzt hätten, sollen abgeschoben werden.Flüchtlinge hätten Steine auf die Polizei geworfen, Autoreifen angezündet, Mülltonnen umgeworfen und Möbel beschädigt. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Drei Flüchtlinge hätten amtlichen Angaben zufolge nach den Ausschreitungen medizinische Hilfe ersucht. 24 Polizisten wurden verletzt. Gegen die gewalttätig gewordenen Flüchtlinge soll wegen Vandalismus ermittelt werden.

Quelle: 400 Festnahmen in bulgarischem Flüchtlingslager: Verdacht auf organisierten Aufruhr – Warnung vor „schlafenden IS-Zellen“

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