Friede den Hütten, Krieg den Palästen – US-Wahl – bazonline.ch


Es ist eine Revolution, die vor unseren Augen statt­gefunden hat – und mit Goethe, dem grossen Dichter, können wir sagen: Wir sind dabei gewesen.2016 ist das Jahr der Wende. Nach der ersten Revolution, die im Sommer in Grossbritannien vorgefallen war, als ein eigenwilliges, mutiges Volk den Brexit beschloss, ist das nun die zweite Rebellion der einfachen, normalen Leute, die noch grösser, noch bedeutender, noch schmerzhafter ist für jene Kreise, die so felsenfest davon überzeugt sind, besser zu wissen, wie man ein modernes Land zu führen hat, als jene, die ihnen jetzt die Gefolgschaft verweigert haben: nämlich die Coiffeusen, die Stahlarbeiter, die Lastwagenfahrer und die Hausfrauen, die Buchhalter und Metzger, der Malermeister und die Unternehmerin, die Arbeits­losen und die Sparkassen­verwalter, die Kellner und die Kindergärtnerinnen, mit einem Wort, die Mehrheit der Leute – und allen Um­­fragen zum Trotz leben wir nach wie vor in einer Demokratie.Auch in Amerika, gerade in ­Amerika. Das Volk entscheidet, nicht die Elite. Es ist die grösste Ohrfeige aller Zeiten. Man muss weit zurück­gehen, bis man einen ähnlichen ­demokratischen Aufbruch erlebt hat. 1989? Vielleicht.

Quelle: Friede den Hütten, Krieg den Palästen – US-Wahl – bazonline.ch

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