Awo-Ausschluss von AfD-Mann Guido Reil gerät ins Stocken | WAZ.de


Erinnern Sie sich noch an unseren Bericht hier über Guido Reil, den Essener SPD-Ratsherrn, der von der SPD zur AfD gewechselt ist?! Nun, dieser ärgert sich im Moment mit der Arbeiterwohlfahrt – namentlich dessen Kreisverband Essen – herum, da man ihn dort wegen seines Parteiwechsels loswerden will.

Immerhin scheinen aber Anstand, Rechtstaatlichkeit und Meinungspluralismus noch nicht überall vor die Hunde zu gehen. Das zuständige AWO-Schiedsgericht hat den Ausschluss Reils ersteinmal auf Eis gelegt und die Klageführer aufgefordert Beweise für die Nicht-Konformität Reils mit den AWO-Werten zu liefern. Schließlich ist es ziemlich lächerlich, die Mitgliedschaft in einer demokratischen Partei als alleinigen Beweis ins Feld führen zu wollen.

Es ist ein Treppenwitz, wie Organisationen, die keinesfalls dem „Weltproletariat“, sondern der deutschen Arbeiterschaft verpflichtet sind, inzwischen ihren Auftrag und ihre Klientel aus den Augen verloren haben. Auch in der Parteienlandschaft ist dieses internationalistische Gehabe mehr als verwunderlich, geht doch z.B. die illegale Asyleinwanderung auf dem Wohnungsmarkt, in den Schulen und Wohnvierteln eins zu eins zu Lasten des „kleinen Mannes“, der früher sein Kreuzchen bei der SPD gemacht hat und erst einmal nicht zu Lasten des FDP- oder CDU-Wählers.

Aber sollen sie so weitermachen, die AfD schwächen werden sie so nicht! Man kann nur hoffen, dass nicht nur das AWO-Schiedsgericht, sondern auch die AWO insgesamt begreift, dass sie tatkräftige Leute, wie Guido Reil, dringender braucht, als dieser umgekehrt die AWO!

Dem Schiedsgericht der Arbeiterwohlfahrt will klarere Belege, dass Reil sich gegen Awo-Werte stellt. Reil will Mitglied bleiben – und frohlockt.

Quelle: Awo-Ausschluss von AfD-Mann Guido Reil gerät ins Stocken | WAZ.de

  1. #1 von heintirol am 17. Oktober 2016 - 05:50

    Es ist doch für Jedermann erkenntlich, dass solche Organisationen zu Versorgungsunternehmen der etablierten Parteien verkommen sind. Nicht nur AWO, CARITAS, sondern auch Gewerkschaften und „gemeinnützige“ Wohnungsbauunterehmen zählen dazu.

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  2. #2 von Norbert Beutel am 18. Oktober 2016 - 07:34

    Nicht Guido Reil verstößt mit seiner Mitgliedschaft in der (demokratischen) AfD gegen die Werteordnung der AWO (hier zu lesen: http://www.awo-le.de/awo/grundwerte.htm), sondern deren Funktionäre selbst. Aber irgendwie verständlich, denn auch im SPD-Ableger AWO greift die Angst vor dem Verlust von Pfründen um sich.

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