Nicht nur in Dresden: Der Zorn im Osten hat tiefere – und berechtigte – Gründe


Die Diskussionen über den Zorn im Osten vernachlässigen zwei wesentliche Aspekte: Es gibt ihn auch im Westen und der Osten hat niemals bekommen, wofür diese mutigen Menschen 1989 auf die Straße gegangen sind. Mit dem Jahr 1990 hatte der Kapitalismus „gewonnen“ und musste fortan nicht mehr beweisen, dass er das bessere System für die Menschen ist. Die Soziale Marktwirtschaft ist Stück für Stück abgeschafft worden und der Kapitalismus konnte seine hässliche Fratze ungeniert ausleben. Er wurde zum Turbo-, dann Raubtierkapitalismus.Bei der Lufthansa konnte ich es direkt beobachten. Mit dem Jahr 1990 wurden die Gehaltstabellen nach unten erweitert und mit „Lufthansa Express“ und „Südflug“ der Versuch unternommen, billigeres Personal in die Flugzeuge zu setzen. Es ist dem entschiedenen Widerstand der Lufthansa-Piloten zu verdanken, dass der Sozialabbau im Mutterkonzern nur gebremst voran kam. Aber wir sehen gerade in den letzten Jahren, wie sehr die Geschäftsführung weiterhin in diese Richtung arbeitet. D

Quelle: Nicht nur in Dresden: Der Zorn im Osten hat tiefere – und berechtigte – Gründe

  1. #1 von mania am 13. Oktober 2016 - 15:50

    ja, dadurch das es den osten gab ,haben die landsleute im westen auch besser gelebt++
    also war der osten doch nicht so schlecht für den westen
    jetzt sind zwei ostdeutsche an der spitze der staates + der beweiß dafür das sie noch rücksichtsloser mit dem eigenen volk umgehen –eben kommunisten im neuen gewand.

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