«Es droht uns eine sozialpolitische wie finanzielle Zeitbombe» – Schweiz: Standard – tagesanzeiger.ch


Die allgemeine Sozialhilfequote betrug 3,2 Prozent, bei den Ausländern war sie mit 6,5 Prozent rund 2 Prozent höher als bei den Schweizern. Liegt dies im üblichen Rahmen?Das ist eine sehr typische Erscheinung. Wobei die Nationalität nicht die Hauptursache dafür ist, sondern die berufliche Qualifikation: Die Sozialhilfequote unter den Deutschen beispielsweise ist tiefer als bei den Schweizern. Denn in der Schweiz lebende Deutsche sind allgemein überdurchschnittlich gut qualifiziert.Die höchste Quote unter den Ausländern wiesen die Afrikaner mit knapp 30 Prozent aus. Damit wird doch das Vorurteil bestätigt, dass Afrikaner in die Sozialhilfe flüchten oder auswandern.Die Personen kommen vielfach als Flüchtlinge in die Schweiz und bringen einen ganzen Korb voller Probleme mit sich. Dazu kommt, dass sie eher schlecht qualifiziert sind. Aber es ist ganz klar: Die hohe Sozialhilfequote unter den Afrikanern ruft nach Massnahmen.Zahlen zu 2015 gibt es noch nicht. Letztes Jahr flüchteten 40’000 Menschen in die Schweiz. Was bedeutet dies für Entwicklung der Sozialhilfe?Die Erwerbsquote der Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen ist sehr tief. Wenn die Finanzierung des Bundes nach fünf bis sieben Jahren abläuft, werden die Kosten in den Gemeinden deutlich ansteigen.

Quelle: «Es droht uns eine sozialpolitische wie finanzielle Zeitbombe» – Schweiz: Standard – tagesanzeiger.ch

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