Jihad in Brüssel


Federica Mogherini, die de-facto-Außenministerin der EU (sie posiert links mit dem iranischen Außenminister Javad Zarif), sagte letztes Jahr: „Der Islam gehört zu Europa… Ich habe keine Angst zu sagen, dass der politische Islam Teil des Bildes sein sollte.“ Françoise Schepmans (rechts), Bürgermeisterin des Brüsseler Stadtteils Molenbeek, erhielt eine Liste mit den Namen und Adressen von mehr als 80 verdächtigen islamischen Militanten in ihrer Gegend. „Was sollte ich wegen ihnen unternehmen? Es ist nicht meine Aufgabe mögliche Terroristen zu verfolgen“, sagte sie. „Da liegt in der Verantwortung der Staatspolizei.“

„Der Islam gehört zu Europa … Ich habe keine Angst zu sagen, dass der politische Islam Teil des Bildes sein sollte.“ – Federica Mogherini, Hohe Repräsentantin der EU für Außenpolitik und Sicherheit.Das gegenwärtige westliche Narrativ repräsentiert eine hartnäckige und unbeugsame Weigerung die Doktrinen des Islam zu prüfen – aus Angst Muslime vor den Kopf zu stoßen. Das ist kein rein europäisches Phänomen. Die Obama-Administration ordnete eine Bereinigung der Ausbildungsmaterialien an, die von islamischen Gruppen als beleidigend betrachtet werden.Die islamische Aufforderung den Jihad sowohl gewalttätig als auch nicht gewalttätig zu führen, ist ein Aspekt der Scharia zu sein, den zu verinnerlichen der Westen sich weigert.“… der einflussreichste Faktor ist das kulturelle Nichtwahrhabenwollen Belgiens. Die politische Debatte des Landes ist von einer selbstgefälligen, progressiven Elite bestimmt, die fest glaubt, die Gesellschaft könne konstruiert und geplant werden. Beobachter, die auf unangenehme Wahrheiten wie das hohe Auftreten von Verbrechen bei marokkanischen Jugendlichen und gewalttätige Tendenzen im Islam verweisen, werden beschuldigt Propagandisten der Rechtsextremen zu sein; sie werden daraufhin ignoriert und geächtet.“ – Teun Voten, niederländischer Kulturanthopologe, der von 2005 bis 2014 in einer muslimischen Gegend von Brüssel lebte.Federica Mogherini, die Hohe Repräsentantin der Europäischen Union für Außenpolitik und Sicherheit, sagte am 24. Juni 2015 auf einer Konferenz, die treffend „Aufruf an Europa V: Islam in Europa“ hieß:“Die Vorstellung eines Konflikts zwischen dem Islam und ‚dem Westen‘ … hat unsere Politik und unsere Narrative irregeführt. Der Islam hat in unseren westlichen Gesellschaften einen Platz. Der Islam gehört zu Europa … Ich habe keine Angst zu sagen, dass der politische Islam Teil des Bildes sein sollte.“Neun Monate später hat die Ignoranz, willentliche Blindheit und schiere Inkompetenz bezüglich der grundlegendsten Lehren des Islam, die Mogherini in ihrer Äußerung verriet, ein weiteres tödliches Ergebnis eingefahren. Was sie sagte, ist ziemlich repräsentativ für die Ansicht, die vom europäischen politischen und kulturellen Establishment öffentlich ausgestrahlt wird.Einunddreißig Menschen wurden am 22. März in Brüssel bei den Bombenanschlägen am Flughafen und der Metrostation in Maalbeek, dem Herzen der Europäischen Union, getötet und rund 300 verletzt. ISIS übernahm die Verantwortung für diese jüngsten Terroranschläge.Mogherini brach auf einer offiziellen Pressekonferenz in Jordanien während ihrer Stellungnahme zu den Terroranschlägen des Tages in Tränen aus. Aber der Schmerz, den eine der bekanntesten Repräsentantinnen der EU wegen der vielen in Europa Getöteten und Verletzten zur Schau stellte, ist selbstverschuldet. Es ist Europas Unempfänglichkeit für Fakten, die direkt zum derzeitigen Zustand völligen Chaos in europäischen Sicherheitsangelegenheiten geführt hat.Vorhersagbar versuchte ISIS die Anschläge mit der Behauptung zu rechtfertigen, Belgien sei als Ziel ausgesucht worden, weil es „ein Land ist, das sich an der internationalen Koalition gegen den Islamischen Staat beteiligt“ – obwohl Belgien nur an einer begrenzten Bombardierungskampagne im Irak teilnahm, die vor neun Monaten endete. Der irakische Feldzug hat eindeutig nichts mit den Anschlägen in Brüssel zu tun, sondern diente als nützliche Ausrede, denn diese Art von Begründung füttert das in Europa dominante Narrativ, wie Federica Mogherini es darlegte.Das gegenwärtige westliche Narrativ repräsentiert eine hartnäckige und unbeugsame Weigerung die Doktrinen des Islam zu prüfen – aus Angst Muslime vor den Kopf zu stoßen. Ds ist kein rein neuropäisches Phänomen. Das Weiße Haus ordnete schon vor fünf Jahren eine Bereinigung der Ausbildungsmaterialien an, die von islamischen Gruppen als beleidigend betrachtet werden. 2013 berichtete die Washington Times auch, dass zahllosen Experten für islamischen Terrorismus verboten wurde auf jeglichen US-Regierungskonferenzen zu Terrorbekämpfung zu sprechen, einschließlich denen des FBI und der CIA. Regierungsbehörden wurde stattdessen befohlen Fassadengruppen der Muslimbruderschaft einzuladen.Westliches politisches und militärisches Establishment wie auch die Medien- und Kultureliten weigern sich, die politischen und militärischen Lehren des Islam zu untersuchen und sie zu einem Thema offener intellektueller Prüfung zu machen. Wenn sie sich einem Feind gegenüber sehen, der genau diese Doktrinen als Daseinsgrund nutzt, kann diese Weigerung nur als grobes Vergehen und vorsätzliche Gefährdung bezeichnet werden.Die politischen und kulturellen Eliten kommunizieren regelmäßig eine tiefe Angst davor, dass der Kampf gegen den Terrorismus, wenn er zu weit getragen wird, genau die demokratischen Werte und Freiheiten beeinträchtigen könnte, die dieser Kampf bewahren soll. Was sie ignorieren, ist die Ironie, dass sie mit der Aufgabe des Rechts auf freies Nachfragen über die Natur des

Diese mangelnde Verantwortlichkeit kann eine bereits schlimme Lage nur noch verschärfen. Weit vernichtender ist nach Berichten, dass die belgischen Behörden im Voraus präzise Warnungen hatten, dass Terroristen Anschläge am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn planten – und doch verfehlten sie es zu handeln. Dieses extrem laxe Herangehen der Sicherheitsdienste scheint ein in Belgien – und vermutlich Europa – weit verbreitetes Problem politischer und Sicherheitsapparate zu sein.

Wenn es irgendeine Hoffnung geben sollte die Terrorbedrohung gegen den Westen zu bekämpfen und tatsächlich dem öffentlichen Leben wieder in eine Anflug von Normalität zurückzubringen, dann muss als absolutes Minimum die Politik der willentlichen Ignoranz, politischen Korrektheit und des Nichtwahrhabenwollens beseitigt werden.

Judith Bergman ist Schriftstellerin, Kolumnistin, Juristin und Politikanalystin.

Quelle: Jihad in Brüssel

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