Was von der Frankfurter Schule übrig ist: Das grosse Nein ist passé – NZZ Feuilleton


Danach gehören Frankfurter Schule, Studentenbewegung und 1968 zusammen wie Lenin, die Bolschewiki und die russische Revolution. Das ist die zeithistorische Sicht, die sich durchgesetzt hat. Aus ihr resultiert auch die negative Bilanz, die von der Mitte des bürgerlichen Lagers bis hin zu Rechtskonservativen gezogen wird. Danach ist die Frankfurter Schule schuld am Zerfall der Autorität der Institutionen, an der Auflösung der Familie, der Zerstörung des Nationalgefühls, dem Verlust geistiger Traditionen, der umfassenden Sexualisierung der Gesellschaft, dem Verständnis von Verbrechern als Opfer sozialer Umstände, der Verächtlichmachung von Pflicht und Opferbereitschaft, der Technikfeindschaft und überhaupt einer Kulturrevolution, deren Folgen ein einziges Sündenregister ergeben.

Quelle: Was von der Frankfurter Schule übrig ist: Das grosse Nein ist passé – NZZ Feuilleton

  1. #1 von feld89 am 19. März 2016 - 19:17

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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  2. #2 von Tejes am 19. März 2016 - 20:19

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